MITMACHEN. NEUSTART MIT STEFAN NEPPL

Neppl will Bürgermeister werden

Junger Kandidat und 24 Listenbewerber treten für SPD / Parteifreie Bürger an

nominierung stefan neppl

Sie hatten die Nominierung gut vorbereitet: (v.r.) SPD-Ortsvorsitzender Robert Trum, Bürgermeister Hermann Brandl, Bürgermeisterkandidat Stefan Neppl mit Landrätin Rita Röhrl.

 

nominierung gemeinderatsliste

Für die Gemeinde Arnbruck (im Hintergrund) wollen sich diese Kandidaten einsetzen: (Vordere Reihe v. r.) Unterbezirksvorsitzender Fritz Schreder, Bürgermeister Hermann Brandl, Benedikt Schrötter, Sonja Pfeffer, Alexandra Schäffler, Theresa Schötz, Bürgermeisterkandidat Stefan Neppl, Barbara Brandl, Annemarie Rackl, Margret Kilger. (Hintere Reihe v. r.) Alexander Offermanns, Matthias Vogl, Robert Trum, Alois Danzer, Karl Brandl, Andreas Schaffer, Mario Zellner, Hans-Jürgen Reith, Andreas Menacher und Jonas Muhr. Nicht mit auf dem Bild sind Thomas Grotz, Andreas Janich, Heidi Hoffmann, Josef Mühlbauer und Reinhard Fischer.

Arnbruck. SPD-Ortsvorsitzender Robert Trum und Margret Kilger für die Parteifreien Bürger hatten zu der Nominierungsversammlung ins Cafe Augustin nach Hötzelsried eingeladen. Trum konnte auch Landrätin Rita Röhrl, Unterbezirksvorsitzenden Fritz Schreder und Bezirksgeschäftsführerin Christine Schrock begrüßen, derer es oblag für den richtigen Ablauf der Aufstellungsversammlung zu sorgen und die Regularien einzuhalten.

Von der Landrätin bekam Stefan Neppl schon mal Vorschusslorbeeren als besonnener, vernünftiger Kandidat. Eine vernünftige Zusammenarbeit mit allen sei wichtig in der Kommunalpolitik. Nicht verwalten sondern gestalten sei das Motto. Stefan Neppl stehe voll im Berufsleben und als Vereinsfunktionär im gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde. Zu dem von der SPD-Kreistagsfraktion angeregten Zuschuss für die drei Hallenbäder im Landkreis, bemerkte die Landrätin, dass noch einiges abzuklären sei, aber sie werde halten was sie versprochen hat. Im Landkreis stehen große Aufgaben an die man gemeinsam lösen werde. Sie versicherte ihre Unterstützung zu, dass der ländliche Raum lebenswert bleibt.

Bürgermeister Hermann Brandl sehe in Neppl einen guten Kandidaten für Arnbruck und er werde ihn voll unterstützen. Mit Vernunft und nicht mit der Brechstange sind die Probleme zu lösen und in der Gemeinde sei der 1. Bürgermeister der Ansprechpartner. In der Gemeinde wird es auch nach dem 1. Mai 2020 vernünftig weiter gehen mit einem Bürgermeister Stefan Neppl. Brandl dankte allen Kandidaten für ihre Bereitschaft, sich für Arnbruck einsetzen zu wollen.

Robert Trum schlägt Stefan Neppl offiziell als Kandidat für das Amt des 1. Bürgermeisters vor. Dieser stellte sich nochmals kurz vor. Er hat einen Realschulabschluss und arbeitet seit seiner Ausbildung als Zerspanungsmechaniker bei einem Sondermaschinenbauer in Bad Kötzting, sowohl an computergesteuerten High-Tech-Maschinen, als auch in der Arbeitsplanung.

Im privaten Bereich ist er seit 2013 mit seiner Frau Daniela zusammen und seit zwei Jahren verheiratet, sie haben eine dreijährige Tochter. Wichtig sei ihm, dass die Familie, auch im weitesten Sinn, uneingeschränkt hinter seiner Kandidatur stehe. Diesen familiären Rückhalt hat er bisher auch bei seiner zeitintensiven Tätigkeit als 1. Vorstand des größten Arnbrucker Vereins mit über 600 Mitgliedern, des Sportvereins Arnbruck, gespürt.

Beim SV hat Neppl von der Jugend- bis zur Herrenmannschaft gespielt und alle Funktionärsposten, bis zum 1. Vorstand mitgemacht. Bei der Landjugend war er vier Jahre in der Vorstandschaft. Den Feuerwehrdienst hat er bei der Thalersdorfer Wehr mit 14 Jahren begonnen und verschiedene Stationen durchlaufen. Die größte Herausforderung jedes Jahr ist die Organisation des größten Festes in der Gemeinde, des Heimatfestes, bei der er auf eine eingespielte Mannschaft vertrauen kann, und so eine Mannschaftsleistung will er auch als Bürgermeister umsetzen.

Bei der letzten Kommunalwahl 2014 schenkten ihm die Bürger/innen das Vertrauen und wählten ihn in den Gemeinderat, wo er zum Jugendbeauftragten bestellt wurde. Er sei in den vergangenen Jahren von vielen Bürgerinnen und Bürger, insbesondere im letzten halben Jahr, angesprochen und ermutigt worden, als Bürgermeister zu kandidieren.Die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat wolle er auch weiterhin pflegen und über Parteigrenzen hinweg für alle Bürger da sein. 

Die Arztfrage stellt sich für viele Gemeinden. Im Gemeinderat wurde von Robert Trum der Vorschlag eingebracht, Räumlichkeiten für eine Praxis zur Verfügung zu stellen. Dies könnte nach einer Sanierung im alten Rathaus sein. Allgemeinplätze für jede Kommune sind Bauland sowohl für Eigenheime als auch Gewerbebetriebe. Unter der Trägerschaft der Pfarrkirchenstiftung ist ein Waldkindergarten angeregt und in die Wege geleitet und die Grundschule gilt es zu stärken.

Die drei gemeindlichen Feuerwehre seien gut aufgestellt, aber es sind dauerhafte Investitionen notwendig. Neppl spricht von der Gleichberechtigung aller Ortsteile, im Besonderen von der Wasserversorgung in Niederndorf/Gutendorf, die auch das gemeindliche Mischwasser bekommen sollen. Die interkommunale Zusammenarbeit gilt es wieder zu stärken und von der Landrätin ist das Signal für die Bezuschussung des Hallenbades ermunternd. Neppl dankte den Kandidaten für die Unterstützung, besonders Robert Trum und Bürgermeister Hermann Brandl.
Die Wahl zum offiziellen Bürgermeisterkandidaten war somit nur noch reine Formsache.

Die von Trum und Neppl gut vorbereitete Kandidatenliste mit sieben Frauen von 24 Kandidaten sind vier Parteimitglieder und 20 parteifreie Bürger. Dies solle auch dokumentieren, dass keine Parteipolitik im Rathaus gewünscht ist. Beauftragte für die Listeneinreichung werden Robert Trum und Edi Reith sein. Bei einer Altersstruktur von 18 bis 67 Jahren ist der Altersdurchschnitt 42 Jahre. Junge frische Kandidaten seien wichtig für neue Ideen, so Trum. „Mit dieser Liste decken wir alles ab, Junge und Ältere, Frauen und Männer und alle Gesellschaftsschichten“, so Neppl, „für ein soziales Miteinander mit gesundem Menschenverstand für Arnbruck“.

Ebenso problemlos lief die gut vorbereitete Wahl der Gemeinderatsliste ab. Unterbezirksvorsitzender Fritz Schreder ist überzeugt, dass die Liste mit dem Bürgermeisterkandidaten ihre Erwartungen erfüllen wird. Junge, motivierte Bürger/innen die im Berufsleben stehen und mit einem gesunden Menschenverstand an die Probleme herangehen, können nur gut sein für die Gemeinde.

 Die Liste SPD/Parteifreie Bürger für Arnbruck:
1. Stefan Neppl, Zerspanungsmechaniker
2. Robert Trum, Konstrukteur
3. Barbara Brandl, Lehrerin
4. Andreas Menacher, Beamter
5. Thomas Grotz, selbstständiger Maler
6. Annemarie Rackl, Verwaltungsangestellte
7. Karl Brandl, Gesundheits- und Krankenpfleger
8. Sonja Pfeffer, Einzelhandelskauffrau
9. Mario Zellner, Bauhofleiter
10. Theresa Schötz, Schnittdirektrice
11. Andreas Janich, Bäckermeister
12. Matthias Vogl, Schreiner
13. Andreas Schaffer, Qualitätsfachkraft
14. Alois Danzer, Polier
15. Heidi Hoffmann, Angestellte
16. Jonas Muhr, Industriekaufmann
17. Josef Mühlbauer, Maschinenbautechniker
18. Benedikt Schrötter, Industriekaufmann
19. Alexandra Schäffler, Steuerfachangestellte
20. Alexander Offermanns, Industriemechaniker
21. Reinhard Fischer, Rettungsassistent
22. Hans-Jürgen Reith, Zerspanungsmechaniker
23. Margret Kilger, Studienrätin
24. Hermann Brandl, 1. Bürgermeister

Ersatzkandidaten:
25. Werner Gierl, Elektrotechnikermeister
26. Edi Reith, Pensionär