MITMACHEN. NEUSTART MIT STEFAN NEPPL

Auf an Ratsch beim Dorfwirt

Arnbruck, wia host di du verändert

Arnbruck. Auf an Ratsch beim Dorfwirt, unter dieses Motto stellte der Bürgermeisterkandidat der Liste SPD/Parteifreie Bürger Stefan Neppl seine zwanglose Vorstellung seiner Person und die Listenkandidaten. Angesprochen waren die MitbürgerInnen 65+, bei denen in einer Fotoschau alte Ansichten und Menschen von Arnbruck und Umgebung so manche Erinnerung wachrief.

wahlveranstaltung 65plus

Die Fotos hatte Petra Fischer aus dem Fundus ihres Vaters, des Bürgermeisters Alfons Schrötter (bis 1972 im Amt) zur Verfügung gestellt. Die von Margret Kilger vorgetragenen Gedanken in Versform ihres Vaters Alois Bauer (Bauerbäck) erfreuten sich große Aufmerksamkeit und erhielten nicht nur Zustimmung sondern auch viel Applaus. Ein Weiteres zur guten Laune des Sonntagnachmittags steuerte der „Hittn Bene“ auf seinen Steirischen bei, der zu gratis Kaffee, Kuchen und Getränken für die musikalische Unterhaltung sorgte.

Stefan Neppl begrüßte unter den Gästen neben den Gemeinderatskollegen Bürgermeister Hermann Brandl, dem er für seinen 30-jährigen Einsatz für die Gemeinde mit den Worten: „Du hast das Amt des Bürgermeisters gelebt“, dankte. Neppl spulte kein Wahlprogramm ab, sondern stellte sich familiär, beruflich, ehrenamtlich und politisch und die Listenkandidaten vor. Kurz ging er auf drängende Themen wie Bau- und Gewerbeplätze, Kindergarten und Schule und Arzt ein.

Karla Mühlbauer ist es ein Anliegen, dass ein Raum für Behandlungen, wo eine dementsprechend ausgebildete Arzthelferin selbständige Tätigkeiten wie Verbandswechsel und dergleichen ausüben kann, ohne das die Patienten zu einem Arzt fahren müssen. Sie wisse auch um die Bemühungen von Bürgermeister Brandl hinsichtlich der Ansiedlung eines Arztes/Ärztin. Sie bemängelte, dass der Rufbus nicht richtig funktioniere, entweder er kommt oder auch nicht.

Zum Rufbus merkte Brandl an, dass solche Vorkommnisse der Gemeinde gemeldet werden sollten, um der Ursache auf den Grund zu gehen. Zum Thema Arzt sagte er, dass es seit der Praxisschließung von Dr. Schiechtl laufend Hintergrundgespräche zur Ansiedlung eines Ersatzes gab.

Mit den Versen ihres Vaters verabschiedete Margret Kilger die Gäste, die weniger Wahlkampf, aber einen gemütlichen Nachmittag erlebten.