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Zellertaler SPD-Ortsvereine wollen enger zusammenarbeiten

Kommunalpolitiker aus Arnbruck, Drachselsried und Bodenmais sehen Vorteile bei gemeinsamem Vorgehen - Tourist-Info und Kläranlage als Beispiel

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Wollen mehr innerparteilichen und ortsübergreifenden Erfahrungsaustausch im Zellertal (von links): SPD-Gemeinderäte Stefan Neppl (Arnbruck) und Klaus Probst (Drachselsried), sowie die SPD-Ortsvorsitzenden Hans Hutter (Drachselsried), Robert Trum (Arnbruck) und Max Kuchler (Bodenmais)

Bei einem Treffen der SPD-Ortsvereine aus den drei Zellertalgemeinden Arnbruck, Drachselsried und Bodenmais wurde eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart. „Unsere Orte sind unterschiedlich und eigenständig, haben aber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen und stehen nahezu vor den gleichen Herausforderungen“, so der Drachselsrieder SPD-Vorsitzende Hans Hutter.

Daher liege es nur nahe, dass eine enge Zusammenarbeit erfolgt,

um dem demographischen Wandel und die Abwanderung von jungen Leuten in städtische Bereiche entgegenzutreten. Die Gemeinden Arnbruck und Drachselsried haben in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich zusammengearbeitet, wo es für beide Orte gleichermaßen einen Vorteil gebracht habe, zum Beispiel in der Verwaltung und im Tourismus.

Der Zweckverband für die gemeinsame Kläranlage bestehe nun auch schon fast 45 Jahre und die Zusammenarbeit sei absolut problemlos. Dass sich diese fruchtbare Zusammenarbeit auch in der gemeinsamen Tourist-Info im Glasdorf Weinfurtner fortsetzen soll, darin sind sich die SPD-Gemeinderäte sicher. Die Vergrößerung der interkommunalen Zusammenarbeit „ILE Zellertal“ um Bodenmais und Langdorf wurde einhellig sehr begrüßt. Auch hier gibt es starke Bestrebungen, dort zusammenzuarbeiten, wo jede Kommune einen Vorteil aus der Partnerschaft ziehen könne. Ein erstes Projekt aller ILE-Gemeinden ist eine gemeinsame IT-Fachkraft, die auf die Gemeinden Arnbruck, Drachselsried, Bodenmais und Langdorf aufgeteilt werden, und sich um die EDV-Betreuung kümmern wird. Hierbei sollen mittelfristig Kosten eingespart werden, ebenso können sich die EDV-Beauftragten der einzelnen Gemeinden wieder ihren Hauptaufgabengebieten widmen.

Eine interessante und vielfältige Diskussion zu den aktuellen politischen Themen prägte die Versammlung. Mit einer Einstimmung auf den Bundestags- und Landratswahlkampf schloss die Versammlung. Die Genossen haben vereinbart Landrat Michael Adam bestens zu unterstützen. Zukünftig möchte man sich regelmäßig für einen innerparteilichen Austausch treffen.