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SPD für schöneres Ortsbild vor Wahlen

illustration wahlplakat bauzaun

Update: Der Antrag wurde vom Gemeinderat mehrheitlich genehmigt. Vielen Dank - für ein besseres Ortsbild während den Wahlen!

Diese Illustration zeigt ein mögliches Konstrukt aus Bauzaunelementen, auf denen Wahlplakate befestigt werden könnten.

Arnbruck. Wenn es nach der Arnbrucker SPD geht und der Gemeinderat einverstanden ist, könnte sich in Wahlkampfzeiten das Ortsbild von Arnbruck zukünftig verschönern.
Bei der Rückbetrachtung der Europawahl in der letzten Vorstandssitzung der Arnbrucker SPD stellte der stellvertretende Ortsvorsitzende Andreas Menacher seinen Antrag vor.

Hintergrund ist, dass im Zuge der Wahlwerbung in regelmäßigen Abständen das Ortsbild von Arnbruck und auch anderen Gemeinden durch Plakatieren von Lichtmasten usw. überhandnimmt und das Ortsbild somit regelmäßig verschandelt wird. Plakate wurden des Öfteren so angebracht, dass Kinder, Spaziergänger sowie Eltern mit ihren Kinderwägen den sicheren Bürgersteig verlassen mussten bzw. behindert wurden.Weiter werden viele dieser Plakate durch Vandalismus oder durch das Wetter zerstört und die Reste liegen auf der Straße bzw. den Bürgersteigen.

Der, überwiegend aus Plastik bestehende, Müll bleibt liegen.Ein weiterer Punkt ist, dass nach den Wahlen so manche Plakate nicht durch die Parteien, sondern teilweise durch Gemeindearbeiter entfernt und auch noch entsorgt werden müssen. Bußgelder wurden jedoch bislang noch nicht verhängt.

Gemeinderat Robert Trum berichtete, dass vor einigen Jahren ein ähnlich lautender Vorschlag von ihm im Gemeinderat nicht befürwortet wurde, da man hohe Kosten befürchtete, denn man müsse an verschiedenen Orten Plakatwände aufstellen. Schließlich sind die Parteien berechtigt, für sich zu werben.
Deshalb müsse eine neue kostengünstige Lösung für die Plakate gefunden werden. Menacher schlägt deshalb vor, an den Ortseingängen oder auch in verschiedenen Ortsteilen, wie bisher vier Wochen vorher, ein Konstrukt aus drei Bauzäunen mit Betonfüßen und Verbinderschellen aufzustellen. Damit sei ein sicherer Stand gewährleistet.

Umliegende Gemeinden, wie z.B. Lohberg, sind hier bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und haben hierzu eine neue Plakatierungsverordnung in Kraft gesetzt.
Gemeinderat Stefan Neppl fügte hinzu, dass stattfindenden Kulturveranstaltungen in Arnbruck weiterhin die Möglichkeit gegeben werden soll, ihre Plakataufsteller im Gemeindegebiet aufstellen zu dürfen, was einhelligen Zuspruch fand und auch nicht im Widerspruch zur geplanten Plakatierungsverordnung stehe.

An einem einzigen Bauzaunelement mit 3,5m Länge hätten 10 Plakate in der Größe DIN-A1 Platz, errechnete Vorsitzender Robert Trum. Jeder hätte somit die Möglichkeit seine Plakate dort gut sichtbar anzubringen. Geeignete Standorte seien im Gemeindebereich vorhanden.

Eine erste Preisrecherche ergab für drei solcher Konstrukte, bestehend jeweils aus drei Bauzaunelementen, einen Gesamtpreis von unter 500 EUR.
Die anwesenden Räte versprachen, das Anliegen im Gemeinderat vorzubringen und hoffen im Sinne eines Ortsbildes, das einem Tourismusort würdig ist, um das Einvernehmen des gesamten Gemeinderats.