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Rita Hagl-Kehl und Bettina Blöhm zu Gast

Parlamentarische Staatssekrtärin und Landtagskandidatin informieren sich über Arnbruck

rita bettina arnbruck 2018

Die Arnbrucker SPD-Spitze empfingen die Staatssekretärin im Ministerium der Justiz und den Verbraucherschutz Rita Hagl-Kehl (4. v. r.) und Landtagskandidatin Bettina Blöhm (links) zu Gesprächen über die Probleme der Gemeinde. Mit dabei waren (v. l.), SPD-Ortsvorsitzender Robert Trum, Andreas Menacher, Stefan Neppl, Bürgermeister Hermann Brandl, Werner Gierl und Michael Schröder. Zum Gruppenfoto wählte man den Brunnen vor dem Rathaus mit dem vom ehemaligen Arnbrucker Künstler Justus Müller geschaffene Skulptur.

Arnbruck. Zu einem Gespräch mit dem Ortsverein hatte der Vorsitzende Robert Trum die parlamentarische Staatssekretärin Rita-Hagl-Kehl, MdB und ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Bettina Blöhm, die für die SPD im Wahlkreis Regen-Freyung kandidiert, eingeladen.

Bei einem kleinen Rundgang durch den Ort gaben die Gemeinderäte Stefan Neppl und Robert Trum einen Einblick

in den Haushalt der Zellertalgemeinde. Bei einem Haushaltsvolumen von rund 6 Mio. Euro habe man durch eine strenge Haushaltskonsolidierung und Stabilisierungshilfe den Schuldenstand in den letzten sieben Jahren um anderthalb Millionen Euro reduzieren können. Für heuer und nächstes Jahr sind im Investitionsplan der Gemeinde 3,75 Mio. Euro vorgesehen. Breitbandausbau für schnelles Internet, energetische Sanierung von Schule und Panoramabad, sowie die gemeindliche Wasserversorgung sind hierbei die größten Posten. Teilweise konnten bis 90% an Zuschussquote erreicht werden.

Als ein Hindernis für die positive Weiterentwicklung der Gemeinde bezeichnete Trum die Tatsache, dass es sehr schwierig sei, Grundstücke für Bebauungs- und Gewerbegebiete zu bekommen – denn die Nachfrage hierfür sei stark.

Bürgermeister Hermann Brandl erläuterte die Sorgen und Nöte der Gemeinde beim Dauerbrennerthema „Panoramabad“. Die Gemeinde Arnbruck verzeichnet trotz immerwährender Bemühungen der letzten Jahrzehnte, die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgaben zu reduzieren, ein jährliches Defizit von ca. 230.000 Euro. Er forderte einen Betriebskostenzuschuss für das Bad, denn „die Kinder aus der gesamten Umgebung lernen bei uns das Schwimmen“. Er machte deutlich, dass das Schwimmen, wenn es möglich ist, sehr wichtig für den Schulunterricht sei und bedauert es daher sehr, dass hier keine Unterstützung von Seiten der Staatsregierung komme. „Es kann nicht sein, dass dieser Schwimmunterricht und die vielen Schwimmkurse für eine ganze Region von einer einzelnen Gemeinde getragen werden müssen!“ Rita Hagl-Kehl pflichtete ihm bei und zeigte Ihr Bedauern, dass von Seiten der CSU-Staatsregierung sämtliche Anträge der SPD und der übrigen Parteien dahingehend abgelehnt würden. Da helfe es nichts, wenn einzelne Abgeordnete vor Ort ihre Unterstützung zusichern und dann im Parlament dann doch dagegen stimmen.

Bettina Blöhm erläuterte als Direktkandidatin der SPD im Wahlkreis Regen/Freyung ihre Ziele: sie möchte ihre Heimat, den Bayerischen Wald stärken, und vor allem den Menschen vor Ort helfen .Sie möchte sich dafür stark machen, dass Kommunen die notwendige finanzielle Ausstattung bekommen, um auch die soziale Infrastruktur für die Menschen bereitstellen zu können. „Ein Schwimmbad sei das beste Beispiel hierfür“, so Blöhm, die bereits vor einigen Wochen mit den Arnbrucker Genossen einen Streifzug durch die Gemeinde machen konnte. Der Ortsverein sicherte ihr die volle Unterstützung in ihrem Vorhaben zu, den Sprung in den Landtag zu schaffen.