Arnbrucker SPD in bewährter Hand

Neuwahlen beim SPD-Ortsverein Arnbruck - Vorsitzende bestätigt

spd arnbruck vorstandschaft 2018

Die neugewählte Vorstandschaft nimmt das geehrte Mitglied in die Mitte: sitzend v.l.n.r.: Ilse Bielmeier, Hildegard Kollmer, Georg Preiß
stehend: v.l.n.r.: Michael Schröder, Hermann Brandl, Andreas Menacher, Werner Gierl, Robert Trum, Stefan Neppl

Arnbruck. Einstimmig wurde der bisherige SPD-Ortsvorsitzende Robert Trum wieder gewählt. Stellvertreter sind Werner Gierl, Stefan Neppl und Andreas Menacher. Zur Jahreshauptversammlung konnte Robert Trum neben Bürgermeister Hermann Brandl auch Gemeinderätin Margret Kilger begrüßen, die die Neuwahlen souverän leitete.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Trum auf die letzten zwei Jahre zurück. Fünfzehn Punkte konnte er in seinem Tätigkeitsbericht aufzählen. Höhepunkt sei dabei in diesem Jahr ein Info-Abend mit der parlamentarischen Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl gewesen. Zahlreiche Besucher konnten sich über die Europäische Datenschutzgrundverordnung informieren. Anfang des Jahres habe man zu einem interkommunalen Treffen der SPD-Ortsvereine und Mandatsträger der ILE-Gemeinden eingeladen, um Synergieeffekte für die beteiligten Gemeinden zu diskutieren. Als SPD-Ortsverein sei man auch den Einladungen der anderen Vereine im Ort gefolgt, wie zum Beispiel dem alljährlichen Brotzeitschießen zur Jahreswende. „Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass wir eine aktuelle Homepage und eine Facebookseite haben“, so Trum. Beim Kassenbericht wurde Kassierin Ilse Bielmeier von der Rechnungsprüfung eine einwandfreie Kassenführung attestiert.

Die Neuwahlen verliefen demnach auch überwiegend einstimmig. Robert Trum, seit 22 Jahren Gemeinderat, wurde zum erneut zum ersten Vorsitzenden gewählt. Gemeinderat und Jugendbeauftragter Stefan Neppl, sowie Werner Gierl und Andreas Menacher stehen ihm als gleichberechtigte Stellvertreter zur Seite. Die Kasse bleibt bei Ilse Bielmeier in bewährter Hand. Kassenprüferinnen sind weiterhin Hilde Schrötter und Hildegard Kollmer. Michael Schröder wurde zum Schriftführer gewählt. Beisitzer sind Bürgermeister Hermann Brandl, sowie die Gemeinderäte Edi Reith und Georg Preiß. Delegierter zum Unterbezirksparteitag wurde Stefan Neppl, Ersatzdelegierte sind Schröder Michael und Ilse Bielmeier.

Über das Buch „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“ konnte sich Hildegard Kollmer freuen, die seit über 30 Jahren Mitglied beim SPD-Ortsverein Arnbruck ist und dafür ausgezeichnet wurde. Ortsvorsitzender Robert Trum bedankte sich bei ihr für Ihre Treue mit einem Buch des Altkanzlers und einem graviertem Glas. „Du warst in den letzten drei Jahrzehnten immer zur Stelle, wenn man Dich brauchte! Über solche Mitglieder kann sich jeder Ortsverein glücklich schätzen“, schwärmte Trum von der geehrten Genossin.

Datenschutz einfach erklärt

Rita Hagl-Kehl bei der Arnbrucker SPD - praxisnahe und verständliche Informationen aus erster Hand

dsgvo info abend 2018

MdB und parlamentarische Staatssekretärin im Ministerim der Justiz und den Verbraucherschutz Rita Hagl-Kehl (2. v. l.) mit Bürgermeister Hermann Brandl (v. l.) SPD-Ortsvorsitzenden Robert Trum und Landtagskandidatin Bettina Blöhm beim Referat über die neue Datenschutz-Grundverordnung im Gasthof „Zum Dorfwirt“ in Arnbruck.

Arnbruck. Ein neues Gesetz geistert durchs Land und verunsichert viele Vereine – die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO). Wie verhalte ich mich als Vereinsvorsitzender richtig? Brauche ich einen Datenschutzbeauftragen? Was muss ich tun, um als Verein nicht mit dem neuen Gesetz in Konflikt zu kommen? Fragen über Fragen.

Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat der Arnbrucker SPD-Ortsverein auf Anregung von Kassier Ilse Bielmeier zu einem Info-Abend eingeladen und konnte dafür eine hochrangige und kompetente Referentin gewinnen: Rita Hagl-Kehl, MdB und parlamentarische Staatssekretärin im Bereich Verbraucherschutz. In ihren Zuständigkeitsbereich fällt auch der Datenschutz und somit auch das neue Gesetz. In ihrem Vortrag konnte sie aber viele Ängste zerstreuen und für Klarheit sorgen. Mitgebracht hat sie ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Bettina Blöhm, die als Direktkandidatin für die SPD im Wahlkreis Regen-Freyung kandidiert.
Als einführende Worte erklärte Hagl-Kehl den rund dreißig interessieren Zuhörern, warum der Datenschutz heute so notwendig ist: „Daten können bares Geld wert sein, Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts und wecken dadurch Begehrlichkeiten.“ Internetkonzerne wie Facebook und Google sammeln Unmengen von Daten, um die gewonnenen Informationen weiterverkaufen und somit Geld machen zu können. Sogar Wahlen können durch das Sammeln und durch das gezielte Schalten von Werbung an bestimmte Zielgruppen beeinflusst werden.

Durch das neue Gesetz müssen sich nun auch Anbieter aus Drittländern an das Europäische Recht halten und können haftbar gemacht werden. Die Datenschutzgrundverordnung soll dem Bürger die Möglichkeit geben, zu wissen, wer welche Daten hat und was er damit macht. Jeder soll die Hoheit über seine Daten haben, der Schutz sei „ein hohes Gut“, so die Referentin.
Eigentlich habe sich gar nicht so viel geändert mit dem 25. Mai 2018, als die DS-GVO in Kraft trat. Es war vorher schon Gesetz in Deutschland, und es war ein Anliegen der Bundesregierung, dass die strengen Datenschutzregeln europaweit übernommen wurden. Erst durch entsprechende Berichterstattung in den Medien wurde daraus ein Hype, der die Leute verunsicherte.

Die Unsicherheit sei natürlich besonders bei denjenigen groß, die über keine Rechtsabteilung oder anderen juristischen Beistand verfügen. Insbesondere kleinere Vereine und ehrenamtlich Tätige machen sich Sorgen, gegen die DS-GVO zu verstoßen. Datenschutz sollte nicht dazu führen, dass Fußballvereine sich nicht mehr mit Fußball beschäftigen können vor lauter Datenschutz. „Aber das müssen sie auch nicht“, stellte Rita Hagl-Kehl klar.
Doch wie wirkt es sich aus, wenn ich Daten von anderen verarbeite, z.B. als Vereinsfunktionär? Da sich die DS-GVO inhaltlich am bisherigen Datenschutzrecht orientiert, habe es in den wesentlichen Punkten zur Verarbeitungsbefugnis eigentlich keine großen Änderungen gegeben.
Als erstes Beispiel nannte sie die Frage von vielen Sportvereinen, bei denen mehr als 10 Personen mit Daten von Mitgliedern umgehen, ob man nun laut Gesetz wirklich einen Datenschutzbeauftragten bestellen müsse. Wenn zum Beispiel in einem Fußballverein mehrere Spartenleiter und Jugendtrainer Listen von ihren Spartenmitgliedern haben, kämen schnell mehr als 10 Personen zusammen. „Wenn man das Gesetz genau liest erklärt es sich schnell, denn im Wortlaut heißt es: 10 Personen die ‚ständig‘ mit der Datenverarbeitung befasst sind. Daher zählen Jugendtrainer oder ähnliche Freiwillige, die auch eine Liste neben ihrer eigentlichen Trainingstätigkeit führen, hier nicht mit.

Unsicherheiten gibt es auch beim Thema, ob Fotos von Veranstaltungen veröffentlicht werden können. Ähnlich der bisherigen Rechtslage dürfen Fotos von Vereinsmitgliedern ebenfalls nur mit deren Einwilligung im Internet veröffentlicht werden. Sie empfiehlt, bei öffentlichen Veranstaltungen darauf hinzuweisen, dass Fotos gemacht werden. Bei einzeln abgelichteten Personen müsse die Zustimmung auf Veröffentlichung eingeholt werden. „Das war aber schon vor der neuen Gesetzgebung so“, ergänzte Hagl-Kehl. Außerdem müsse man auch noch mit dem gesunden Menschenverstand rechnen. „Wenn man sich zum gemeinsamen Pressefoto aufstellt, erteilt man automatisch seine Zustimmung zur Veröffentlichung, dann dafür macht man ja so ein Foto“, so Hagl-Kehl auf eine Zuhörerfrage, ob man bei einem gestellten Foto auch von jedem eine schriftliche Einverständniserklärung benötige.

Besonderen Schutz genießen Kinder. „Hier sollte man besonders sensibel sein“, mahnte die Referentin. Auf alle Fälle soll man sich vorher das Einverständnis der Eltern schriftlich geben lassen, ob Bilder von ihren Kindern veröffentlicht werden dürfen.
Die gefürchtete „Abmahnwelle“ habe sich als unbegründet erwiesen. Bei der maximalen Bußgeldhöhe von 20 Millionen Euro habe die DS-GVO jedoch große Konzerne wie Facebook oder ähnliche im Blick. Für Vereine und kleinere Unternehmen gelte ausdrücklich der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz. Auch agieren die Datenschutzaufsichtsbehörden in der Praxis vielfach als beratender Ansprechpartner, an die man sich vertrauensvoll wenden könne, denn sie kontrollieren nicht nur, sondern beraten und unterstützen auch.

Die Aufsichtsbehörden der Bundesländer haben bereits Leitfäden und Kurzpapiere zur Umsetzung der DS-GVO veröffentlicht und gehen dabei auch auf die Bedürfnisse kleinerer und mittlerer Institutionen ein. So hat unter anderem das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht eine Handreichung für Vereine erstellt, welche die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung für typische Vereinstätigkeiten in der praktischen Umsetzung leicht verständlich erläutert (https://www.lda.bayern.de/de/kleine-unternehmen.html). Hier findet man zum Beispiel ein „Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten“, das die Vereine erstellen müssen. Dies sei jedoch vom Umfang her sehr überschaubar.

Auf die Frage einer besorgten Zuhörerin, ob man die Vereinsverwaltung noch auf dem eigenen PC machen dürfe, antwortete Rita Hagl-Kehl mit den Worten: „womit wollen Sie es sonst machen?“ Natürlich brauche man keinen eigenen PC für die Vereinsverwaltung, jedoch müsse man dafür sorgen, dass Familienmitglieder und Dritte keinen Zugriff auf die Vereinsdaten hätten. Das ließe sich jedoch mit einem eigenen passwortgeschützten Benutzerkonto umsetzen.
Dass für Gemeinden und Behörden die DS-GVO einen erheblichen Mehraufwand und viele Veränderungen bedeute, wusste Bürgermeister Hermann Brandl zu berichten. Er bewertete es jedoch als sehr positiv, dass der Landkreis Regen zusammen mit den Gemeinden einen gemeinsamen Datenschutzbeauftragter bestellt hat und die Kosten somit aufgeteilt würden. Er nannte auch ein Beispiel dafür, dass Daten nicht mehr weitergegeben werden dürfen: „Wenn jemand einen Schulkameraden für ein Klassentreffen ausfindig machen will, dürfen wir keine Daten mehr herausgeben“, so Brandl.

SPD-Ortsvorsitzender Robert Trum bedankte sich nach einer ausführlichen Fragerunde bei den Zuhörern für das Interesse und der Teilnahme an der Diskussion. Bei Rita Hagl-Kehl bedankte er sich mit einem kleinen Präsent für ihren kompetenten und leicht verständlichen Vortrag. Sie freute sich über die rege, faire und sachliche Diskussion, und stand noch eine Weile für weitere Fragen zur Verfügung, bevor sie sich auf den Heimweg nach Grafenau machte.

Rita Hagl-Kehl und Bettina Blöhm zu Gast

Parlamentarische Staatssekrtärin und Landtagskandidatin informieren sich über Arnbruck

rita bettina arnbruck 2018

Die Arnbrucker SPD-Spitze empfingen die Staatssekretärin im Ministerium der Justiz und den Verbraucherschutz Rita Hagl-Kehl (4. v. r.) und Landtagskandidatin Bettina Blöhm (links) zu Gesprächen über die Probleme der Gemeinde. Mit dabei waren (v. l.), SPD-Ortsvorsitzender Robert Trum, Andreas Menacher, Stefan Neppl, Bürgermeister Hermann Brandl, Werner Gierl und Michael Schröder. Zum Gruppenfoto wählte man den Brunnen vor dem Rathaus mit dem vom ehemaligen Arnbrucker Künstler Justus Müller geschaffene Skulptur.

Arnbruck. Zu einem Gespräch mit dem Ortsverein hatte der Vorsitzende Robert Trum die parlamentarische Staatssekretärin Rita-Hagl-Kehl, MdB und ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Bettina Blöhm, die für die SPD im Wahlkreis Regen-Freyung kandidiert, eingeladen.

Bei einem kleinen Rundgang durch den Ort gaben die Gemeinderäte Stefan Neppl und Robert Trum einen Einblick in den Haushalt der Zellertalgemeinde. Bei einem Haushaltsvolumen von rund 6 Mio. Euro habe man durch eine strenge Haushaltskonsolidierung und Stabilisierungshilfe den Schuldenstand in den letzten sieben Jahren um anderthalb Millionen Euro reduzieren können. Für heuer und nächstes Jahr sind im Investitionsplan der Gemeinde 3,75 Mio. Euro vorgesehen. Breitbandausbau für schnelles Internet, energetische Sanierung von Schule und Panoramabad, sowie die gemeindliche Wasserversorgung sind hierbei die größten Posten. Teilweise konnten bis 90% an Zuschussquote erreicht werden.

Als ein Hindernis für die positive Weiterentwicklung der Gemeinde bezeichnete Trum die Tatsache, dass es sehr schwierig sei, Grundstücke für Bebauungs- und Gewerbegebiete zu bekommen – denn die Nachfrage hierfür sei stark.

Bürgermeister Hermann Brandl erläuterte die Sorgen und Nöte der Gemeinde beim Dauerbrennerthema „Panoramabad“. Die Gemeinde Arnbruck verzeichnet trotz immerwährender Bemühungen der letzten Jahrzehnte, die Einnahmen zu erhöhen und die Ausgaben zu reduzieren, ein jährliches Defizit von ca. 230.000 Euro. Er forderte einen Betriebskostenzuschuss für das Bad, denn „die Kinder aus der gesamten Umgebung lernen bei uns das Schwimmen“. Er machte deutlich, dass das Schwimmen, wenn es möglich ist, sehr wichtig für den Schulunterricht sei und bedauert es daher sehr, dass hier keine Unterstützung von Seiten der Staatsregierung komme. „Es kann nicht sein, dass dieser Schwimmunterricht und die vielen Schwimmkurse für eine ganze Region von einer einzelnen Gemeinde getragen werden müssen!“ Rita Hagl-Kehl pflichtete ihm bei und zeigte Ihr Bedauern, dass von Seiten der CSU-Staatsregierung sämtliche Anträge der SPD und der übrigen Parteien dahingehend abgelehnt würden. Da helfe es nichts, wenn einzelne Abgeordnete vor Ort ihre Unterstützung zusichern und dann im Parlament dann doch dagegen stimmen.

Bettina Blöhm erläuterte als Direktkandidatin der SPD im Wahlkreis Regen/Freyung ihre Ziele: sie möchte ihre Heimat, den Bayerischen Wald stärken, und vor allem den Menschen vor Ort helfen .Sie möchte sich dafür stark machen, dass Kommunen die notwendige finanzielle Ausstattung bekommen, um auch die soziale Infrastruktur für die Menschen bereitstellen zu können. „Ein Schwimmbad sei das beste Beispiel hierfür“, so Blöhm, die bereits vor einigen Wochen mit den Arnbrucker Genossen einen Streifzug durch die Gemeinde machen konnte. Der Ortsverein sicherte ihr die volle Unterstützung in ihrem Vorhaben zu, den Sprung in den Landtag zu schaffen.

SPD präsentiert eigene Gemeinde nicht ohne Stolz

SPD-Landtagskandidatin informierte sich über Arnbruck – gute Gespräche mit dem Ortsverein

 bettina bloehm skywalk

Genossen den malerischen Ausblick auf die Zellertalgemeinde von der Aussichtsplattform „Skywalk“:
v.l.n.r.: Werner Gierl, Ortsvorsitzender Robert Trum, Stefan Neppl mit Sophia, Landtagskandidatin Bettina Blöhm und Andreas Menacher

Stark beeindruckt zeigte sich Bettina Blöhm von der Gemeinde Arnbruck. Sie war der Einladung des SPD-Ortsvereins Arnbruck gerne gefolgt und machte einen kleinen Ausflug in die Zellertalgemeinde.

Mit den strukturschwachen Regionen im ländlichen Raum ist die wissenschaftliche Mitarbeiterin von Staatssekretärin MdB Rita Hagl-Kehl bestens vertraut. Sie stammt aus Thurmansbang und kandidiert im Stimmkreis Regen/Freyung-Grafenau als Direktkandidatin für die SPD.

Umso mehr freut sie sich, wie engagiert sich Gemeinden und ihre Bewohner gegen den Trend der Abwanderung in Ballungszentren entgegenstellen, indem sie sich um gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Menschen vor Ort bemühen. Es sei alles andere als einfach, Grundstücke für Bebauungs- und Gewerbegebiete zu bekommen, wussten die SPD-Gemeinderäte Robert Trum und Stefan Neppl zu berichten, doch sei das der Schlüssel dafür, um junge Familien in der Gemeinde zu halten. Wenn man vor Ort attraktiven Wohnraum und qualifizierte Arbeitsplätze habe, müsse niemand seine Heimatgemeinde verlassen. 

Robert Trum gab auch einen kleinen Einblick in den Arnbrucker Haushalt: die 1950 Einwohner zählende Gemeinde habe ein Haushaltsvolumen von rund 6 Mio. Euro und habe durch eine strenge Haushaltkonsolidierung und Stabilisierungshilfe den Schuldenstand in den letzten sieben Jahren um 1,5 Mio. Euro reduzieren können. Um die Gemeinde fit für die Zukunft zu machen, seien im Investitionsplan für 2018/2019 insgesamt 3,75 Mio. Euro an Investitionen in die Gemeinde vorgesehen. Die größten Posten sind hierbei der Breitbandausbau für schnelles Internet, energetische Sanierung von Schule und Panoramabad, sowie die gemeindliche Wasserversorgung. Für die Investitionen seien teilweise bis zu 90% an Zuschüssen zugesagt.
Für ein aktives Dorfleben sorgen an die 40 Vereine und Gruppen. Als ein Beispiel für den großen Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde lobte der stellvertretende SPD-Vorsitzende Andreas Menacher den gerade erst errichteten Wasserspielplatz im Arnbrucker Panoramabad, bei dem über 1500 Arbeitsstunden für den Bau in Eigenregie kostenlos erbracht wurden.

Bei einem kleinen Spaziergang auf die Aussichtsplattform „Skywalk“ erläuterte Bettina Blöhm ihre Ziele für Bayern: Sie möchte ihre Heimat - den Bayerischen Wald - stärken, und vor allem den Menschen vor Ort helfen. Sie möchte sich dafür stark machen, dass Kommunen die notwendige finanzielle Ausstattung bekommen, um auch die soziale Infrastuktur für die Menschen bereitstellen zu können. Sie nannte als Beispiel hierfür die Schulschwimmbäder, so wie es bei auch bei Arnbruck der Fall sei.

Vor allem müsse man endlich wieder zurückkommen zu einer sachlichen Politik , denn „was Seehofer zur Zeit abzieht, macht Bayern lächerlich und schadet der ganzen Bundesrepublik“, so Blöhm.

Nach einem Spaziergang durch den eindrucksvollen Park im Glasdorf Weinfurtner ließ man den Tag bei guten Gesprächen noch auf der auf der Terrasse des Gasthofes „Zur Poschinger Hütte“ ausklingen.

bettina bloehm poschinger huette

Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt

Ehrungen im SPD-Ortsverein Arnbruck

ehrungen 30 jahre 2018

Arnbruck. Zwei treue SPD-Mitglieder des Ortsvereins Arnbruck wurden in der Mitgliederversammlung ausgezeichnet.

Der langjährige SPD-Vorsitzende Edi Reith wurde für seine 30-jährige Mitgliedschaft beim SPD-Ortsverein Arnbruck geehrt, gut 20 Jahre war er als rühriger Ortsvorsitzender aktiv. „Unter Deiner Leitung ist der SPD Ortsverein aufgeblüht, so dass dieser von der Bundes-SPD sogar einmal die Auszeichnung ‚lebendiger Ortsverein‘ erhalten hat“, berichtete Ortsvorsitzender Robert Trum. Allerdings habe die „große Politik“ mit der Agenda 2010 von Altbundeskanzler Gerhard Schröder auch der Arnbrucker SPD einen kleinen Dämpfer verpasst: Vereinsmitglieder und Stimmen bei Bundestags- und Landtagswahlen sind geschwunden. „Von den Erfolgen der Agenda zehre die derzeitige Kanzlerin jedoch heute noch“, so die einhellige Meinung in der Veranstaltung. Edi Reith ist seit 1990 Gemeinderatsmitglied, bis zum Jahre 2014 war er 12 Jahre zweiter Bürgermeister. Hermann Brandl bedankte sich für seinen unermüdlichen Einsatz um das Wohl der Gemeinde.

Ebenfalls 30 Jahre ist Georg Preiß Sozialdemokrat. „Du vertrittst aufrichtig und offen Deine Meinung, lässt in der Diskussion aber auch andere Ansichten gelten. Du bist immer zur Stelle, wenn Du gebraucht wirst, auf Dich und auf Dein Wort kann man sich verlassen“, lobte Vorsitzender Robert Trum sein Engagement und seine Geradlinigkeit. Mit seinem geschätzten Fachwissen als Schachtmeister setze sich Preiß seit 1996 im Gemeinderat für die Bürgerinnen und Bürger ein, dabei nehme er bei seinen Wortbeiträgen kein Blatt vor dem Mund, was viele zu schätzen wissen.

Die Vorstandschaft unter Leitung von Robert Trum überreichte den Geehrten ein graviertes Glas und ein Buch des beliebten Altkanzlers mit dem Titel: „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt“
(v.l.n.r.) Vorsitzender Robert Trum, Stellvertreter Werner Gierl und Stefan Neppl, die Geehrten Georg Preiß und Edi Reith, Bürgermeister Hermann Brandl

Der Maler Siegerl war Fotograf und Schmied

Ältestes Mitglied im SPD-Ortsverein Arnbruck geehrt

ehrung weber siegfried 2018

Arnbruck. „Des muaß fei ned extra sei“ waren die bescheidenen Worte von Siegfried Weber (89), als sich der SPD-Vorsitzende Robert Trum und sein Vorgänger Edi Reith zu einem Besuch ankündigten, um ihrem ältesten Mitglied zu seiner 40 jährigen Mitgliedschaft in der Arnbrucker SPD zu gratulieren. Aus einem Kurzbesuch wurde ein unterhaltsamer Ausflug in die Geschichte von Arnbruck, denn der „Maler Siegerl“, wie er allseits bekannt ist, wusste so einige Anekdoten zu erzählen.

Eigentlich war er gelernter Schmied, sein Lehrmeister war der Fischerschmied, besser bekannt als der „König des Zellertals“. Im Laufe der Jahre zog ihn jedoch die Fotografie immer mehr in den Bann, und so kam es, dass er auch eine Gesellenprüfung als Fotograf ablegte. Er wusste zu erzählen, dass er als eines von zehn Fotos eine Sportaufnahme machen musste, und dabei einen damals berühmten Torwart ablichtete, an dessen Name er sich aber nicht mehr erinnere. Er war lange Jahre als angesehener Fotograf selbständig und hatte sein eigenes Geschäft in der Kirchenstraße. Eines seiner Highlights war es, Urlaubsfilme innerhalb von 24 Stunden zu entwickeln. Urlaubsgäste konnten ihre Fotos somit gleich vom Urlaub mit nach Hause nehmen. „Das war damals eine kleine Sensation“, so Weber. Er liebte die Fotografie, aber auch das Leben, und so kam es auch schon mal vor, dass er keinen Film im Apparat hatte, und so ein Fotoshooting nachgestellt werden musste.

Woher nun eigentlich der Name „Maler Siegerl“ kommt, wollte Edi Reith wissen. „Ganz einfach“, so Weber, „mein Vater war von Beruf Maler, dann war ich natürlich der Maler Siegerl“.

Eines seiner größten Hobbys ist bis heute die Fliegerei mit Modellflugzeugen. Bis vor kurzem waren seine Modelle noch in der Lüfte, momentan ist er jedoch gesundheitlich ein wenig beeinträchtigt. Trotz allem versorgt er sich in seinem kleinen Anwesen größtenteils selbst und zeigt sich mit sich und seinem Leben zufrieden.

Als kleine Aufmerksamkeit für seine 40 jährige Mitgliedschaft überreichte ihm Robert Trum ein graviertes Trinkglas und einen schmackhaften Brotzeitteller, worüber sich der Geehrte sehr freute.

Überzeugt von der ILE

SPD-Gemeinderäte der Zellertal-Gemeinden sehen viel Potential – Treffen in Arnbruck

spd ile treffen 2018 1

Arnbruck. Mehrwert generieren und Kosten einsparen – unter diesem Motto stehen die Treffen der SPD-Gemeinderäte der ILE Zellertal, zu der neben den Gründungsmitgliedern Arnbruck und Drachselsried mittlerweile auch Bodenmais und Langdorf gehören.

Sehr erfreut zeigte sich die Runde über das erste gemeinsame Projekt der vier Zellertalgemeinden, das so gut wie umgesetzt ist. Die vier Gemeinden haben einen IT-Spezialisten eingestellt, der seinen Dienst bereits angetreten hat. Hierzu wird gerade in den Räumen der Arnbrucker Gemeindeverwaltung umgebaut, um Platz für Büro und Ausstattung zu schaffen. Der neue Mitarbeiter wird von da aus per Fernwartung auf die EDV der übrigen Gemeindeverwaltungen zugreifen und im Bedarfsfall Arbeiten vor Ort in den einzelnen Kommunen erledigen. Die Kosten werden nach einem festgelegten Schlüssel aufgeteilt, später soll bei Bedarf nachjustiert werden, um die Kostengerechtigkeit zu wahren.

Die Aufgaben im IT-Bereich werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben immer umfangreicher, eine Gemeinde alleine könnte so eine Kraft jedoch nicht alleine auslasten und bezahlen. Durch die gemeinsame Einstellung eines IT-Experten müssen Aufgaben nicht an hochpreisige externe Dienstleister vergeben werden, gleichzeitig kann das Personal in den Verwaltungen sich wieder mehr ihren Kernaufgaben widmen.

Diese Art der Beschäftigung ließe sich auch auf andere Bereiche übertragen. So entstand aus der Runde die Idee, auch über einen gemeinsamen Bauingenieur oder erfahrenen Bautechniker nachzudenken. Jede Stadt habe einen Stadtbaumeister, kleine Kommunen seien hier im Nachteil, weil sie alles an externe Ingenieurbüros vergeben müssten. Alle Anwesenden sahen in dem Vorschlag von Ludwig Haydn aus Langdorf einen sehr guten Ansatz, über den man in den einzelnen Gemeinderatsgremien nachdenken sollte. Hier entstünde weiteres Einsparpotential, damit die Kommunen mehr Geld für Investitionen frei hätten oder um die Haushalte konsolidieren zu können.

Als bestes Beispiel für gelungene Zusammenarbeit sehen die Gemeinden Arnbruck und Drachselsried im Abwasserzweckverband Zellertal und in der gemeinsamen Zusammenarbeit im Tourismus. Die Pläne zur Schaffung einer gemeinsamen Tourist-Info laufen trotz Hindernissen nach wie vor auf Hochtouren, wussten die beiden Bürgermeister Hermann Brandl und Hans Hutter zu berichten.
Dass es bei der Umsetzung von ILE-Projekten auch Unstimmigkeiten und Uneinigkeit zwischen den Gremien gebe, ist für die anwesenden Gemeinderäte und SPD-Vorstandsmitglieder kein Problem. Es sei legitim, bei einem Projekt auch mal nicht dabei zu sein, wenn eine Gemeinde keinen Vorteil für sich daraus sehe.

Es war bereits das dritte offizielle Treffen dieser Art. Eingeladen hatte diesmal der SPD-Ortsverein Arnbruck unter der Leitung von Robert Trum. Zahlreiche SPD-Gemeinderäte und Vorstandsmitglieder sind seiner Einladung gefolgt.
ILE steht für integrierte ländliche Entwicklung, wobei Gemeinden selbstbestimmt in ausgewählten Bereichen enger zusammenarbeiten und dadurch alle Beteiligen einen Vorteil erzielen.

Allen ein Gutes Neues Jahr!

neujahr

Rita Röhrl am Brennpunkt in Arnbruck

rita roehrl im bad

Landratskandidatin Rita Röhrl am Brennpunkt in Arnbruck

Veranstaltung im Panoramabadcafe

Arnbruck. Auf Einladung des SPD-Ortsvereins legte Rita Röhrl dar, wie sie als Landrätin den Landkreis Arberland unterstützen will. Dazu gehöre eine intakte Infrastruktur, für die sie sich stark mache und, das hörten die Besucher gerne, auch Hallenbäder gehören dazu. „Es genügt nicht, zu sagen, dass jedes Kind schwimmen lernen soll, da muss man auch etwas tun dafür“.

Stellvertretender SPD Vorsitzender Stefan Neppl begrüßte im Panoramabadcafe die zahlreichen Besucher, unter ihnen die Bürgermeister Hermann Brandl und Hans Hutter. „Rita Röhrl vorzustellen erübrigt sich“, so Neppl, „sei sie doch das Gesicht in der Kommunalpolitik im Landkreis und Bezirk“.

Bürgermeister Hermann Brandl wies darauf hin, dass der Veranstaltungsort bewusst gewählt wurde, denn das Panoramabad beschäftige den Gemeinderat mindestens jedes Jahr einmal, wie es erhalten werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, die Kosten auf mehrere Schultern zu verteilen. Er freue sich, dass Rita Röhrl zur Landrätin kandidiere, denn sie bringe große kommunalpolitische Erfahrung mit, kennt die Abläufe in der Verwaltung und er wisse aus Jahrzehntelanger Zusammenarbeit im Kreistag und auf Gemeindeebene, dass sie sich für alle Landkreisbürgerinnen und –bürger einsetzen werde. Brandl fasste es so zusammen, E + E ist Erfahrung und Erfolg, das steht für Rita Röhrl.

Diesen Ball nahm Rita Röhrl gerne auf, mit 27-jähriger Erfahrung als Bürgermeisterin von Teisnach und 40 Jahre im Kreistag weiß sie gute Verwaltungen zu schätzen, die Gold wert sind, ansonsten sei man abhängig davon. Denn Gemeinden und Landkreise mit ihren Verwaltungen sind Dienstleister für die Bürger.
Aber sie betonte auch, dass sie keine Versprechen mache, die nicht zu halten seien. „Alles sei nicht machbar“, so Röhrl, das gelte auch für das Problem in Arnbruck mit einer Beteiligung am Hallenbad. Hier gelte es neue Lösungen für alle, die solche Einrichtungen haben, zu suchen. Sie sind nicht nur für den Schwimmunterricht der Kinder wichtig, sondern sind touristische Einrichtungen von überörtlicher Bedeutung. Nur gemeinsam sind Lösungen möglich, dafür bedarf es aber auch Mehrheiten im Kreistag. Sie wolle sich auch als Bürgermeisterin stärker als bisher an den Kosten des Schulschwimmunterrichtes beteiligen. Auch Schwimmbäder sind Infrastruktureinrichtungen, so wie Straßen und Breitbandausbau.

Diese Infrastrukturmaßnahmen gilt es zu erhalten und vor allem auszubauen. Davon darf am sich auch von Berufsnaturschützern nicht beirren lassen. Straßen sind wichtige Lebensadern für die Bewohner des Landkreises und noch mehr für die Betriebe. „Denn unsere Pendler, alle sich stolz auf den hohen Beschäftigungsgrad, müssen sicher und gesund zur Arbeit und wieder nach Hause kommen können“, sagte Röhrl. Als Beispiel nannte sie die jetzt im Bau befindliche Straße nach Hangenleithen, die seit 40 Jahren Thema im Landkreis war und durch Landrat Adam massiv angeschoben wurde.

Zur Infrastruktur gehören aber auch Schulen und Krankenhäuser, die immer wieder aufgerüstet werden müssen, so wie derzeit in Viechtach und in der Vergangenheit in Zwiesel, um der Bevölkerung eine wohnartnahe Versorgung zu ermöglichen. 13 Schulen sind zu unterhalten und manche zu sanieren, aktuell die Realschule in Zwiesel, die nach Röhrls Meinung regional wichtig sei, aber man versuchen muss, Synergieeffekte mit anderen Schulen zu erzielen.
Ein schwerer Brocken für die Landkreisfinanzen sei die Jugendhilfe, die den Landkreis inzwischen 5,6 Millionen Euro koste. Der Bund entscheide und die Kommunen koste es viel Geld. Röhrl forderte eine angemessene finanzielle Beteiligung des Bundes. Den Landratsamtsanbau verteidigte sie, damit für alle Beschäftigten vernünftige Arbeitsbedingungen herrschen. Zudem plädiert sie für eine Förderung der drei Städte im Landkreis, denn wenn es den Städten in der Region gut geht, geht es auch den Gemeinden besser.

Neben der Breitbandförderung soll auch der Ausbau des Mobilfunkes gefördert werden. Katharina Feigl monierte den teils schlechten Handyempfang auch an wichtigen Verkehrsverbindungen im Landkreis. Jeder weiß noch wie vor rund 20 Jahren, als der Ausbau des Mobilfunknetzes begann, die Bevölkerung gegen Sendemasten waren, so Röhrl.

Franz Fischer sieht die Notarztversorgung im ländlichen Raum auf dem Prüfstand, wenn die Krankenhausärzte nicht als Notärzte verpflichtet werden. Dies sei ein großes Problem pflichtete Röhrl ihm bei, aber bei dessen Lösung speilen viele auf der Klaviatur mit.

Max Kuchler, Bodenmais fand, dass die Tourismusarbeit auf eine breitere Basis gestellt werden müsste. Es seien Werbeverbünde geschaffen worden und bestehende, intakte Strukturen gilt es zu erhalten, so Röhrl.

"Ja, warum nicht, wenn das das einzige Problem ist“, erwiderte die Landratskandidatin auf die Frage von Richard Bauernfeind, ob sie „VIT“ wieder zulassen würde. Hildegard Kollmer, Drachselsried, zeigte Unverständnis für Entscheidungen im Bauamt. Da könne sie keine Versprechungen machen, so Röhrl, denn man muss sich jeden Fall genau anschauen und einzeln bewerten.

Arnbruck - Drachselsried - Bodenmais

Zellertaler SPD-Ortsvereine wollen enger zusammenarbeiten

Kommunalpolitiker aus Arnbruck, Drachselsried und Bodenmais sehen Vorteile bei gemeinsamem Vorgehen - Tourist-Info und Kläranlage als Beispiel

Bei einem Treffen der SPD-Ortsvereine aus den drei Zellertalgemeinden Arnbruck, Drachselsried und Bodenmais wurde eine intensivere Zusammenarbeit vereinbart. „Unsere Orte sind unterschiedlich und eigenständig, haben aber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen und stehen nahezu vor den gleichen Herausforderungen“, so der Drachselsrieder SPD-Vorsitzende Hans Hutter.

Daher liege es nur nahe, dass eine enge Zusammenarbeit erfolgt, um dem demographischen Wandel und die Abwanderung von jungen Leuten in städtische Bereiche entgegenzutreten. Die Gemeinden Arnbruck und Drachselsried haben in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich zusammengearbeitet, wo es für beide Orte gleichermaßen einen Vorteil gebracht habe, zum Beispiel in der Verwaltung und im Tourismus.

Der Zweckverband für die gemeinsame Kläranlage bestehe nun auch schon fast 45 Jahre und die Zusammenarbeit sei absolut problemlos. Dass sich diese fruchtbare Zusammenarbeit auch in der gemeinsamen Tourist-Info im Glasdorf Weinfurtner fortsetzen soll, darin sind sich die SPD-Gemeinderäte sicher. Die Vergrößerung der interkommunalen Zusammenarbeit „ILE Zellertal“ um Bodenmais und Langdorf wurde einhellig sehr begrüßt. Auch hier gibt es starke Bestrebungen, dort zusammenzuarbeiten, wo jede Kommune einen Vorteil aus der Partnerschaft ziehen könne. Ein erstes Projekt aller ILE-Gemeinden ist eine gemeinsame IT-Fachkraft, die auf die Gemeinden Arnbruck, Drachselsried, Bodenmais und Langdorf aufgeteilt werden, und sich um die EDV-Betreuung kümmern wird. Hierbei sollen mittelfristig Kosten eingespart werden, ebenso können sich die EDV-Beauftragten der einzelnen Gemeinden wieder ihren Hauptaufgabengebieten widmen.

Eine interessante und vielfältige Diskussion zu den aktuellen politischen Themen prägte die Versammlung. Mit einer Einstimmung auf den Bundestags- und Landratswahlkampf schloss die Versammlung. Die Genossen haben vereinbart Landrat Michael Adam bestens zu unterstützen. Zukünftig möchte man sich regelmäßig für einen innerparteilichen Austausch treffen.

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Wollen mehr innerparteilichen und ortsübergreifenden Erfahrungsaustausch im Zellertal (von links): SPD-Gemeinderäte Stefan Neppl (Arnbruck) und Klaus Probst (Drachselsried), sowie die SPD-Ortsvorsitzenden Hans Hutter (Drachselsried), Robert Trum (Arnbruck) und Max Kuchler (Bodenmais)

Ehrung für 30 Jahre Mitgliedschaft

Zu 30 Jahren Mitgliedschaft konnte der Arnbrucker SPD-Vorsitzende Robert Trum seiner Kassierin Ilse Bielmeier gratulieren. Anlässlich ihres 60. Geburtstages kam er mit seinen Stellvertretern – nicht nur, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren, sondern um ihr auch für 30 Jahre Treue zum SPD-Ortsverein zu danken. Seit ihrem Eintritt in die SPD ist sie Kassier vom Ortsverein. „Wir alle sind froh, so eine zuverlässige Kraft im Ortsverein zu haben“, sagte Trum in seiner kurzen Dankesrede. „Du hältst die Grundwerte der Sozialdemokratie hoch, bist geradlinig und vertrittst offen und ehrlich Deine Meinung“. Im Hinblick auf die große und kleine Politik schloss Trum mit den Worten: „Gäbe es mehr Frank-Walter Steinmeier und mehr Ilse Bielmeier, dann wäre die Welt sicherlich ein Stück weit besser“.

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Dankten Ilse Bielmeier für 30 Jahre SPD-Mitgliedschaft (v.l.n.r.): Langjähriger Vorsitzender Edi Reith, Bürgermeister Hermann Brandl, Ortsvorsitzender Robert Trum, Stellvertreter Andreas Menacher und Stefan Neppl.

Herzlich Willkommen!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

herzlich willkommen auf der neuen Homepage des SPD-Ortsvereins Arnbruck!

Zukunft für Arnbruck gestalten - das ist unser Ziel, denn Arnbruck soll lebens- und liebenswert bleiben - und dafür setzen uns ein, sowohl im Gemeinderat als auch im SPD-Ortsverein Arnbruck.

Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei!

Robert Trum
1. Vorsitzender SPD-Ortsverein Arnbruck